18 Hinweise für Yogis

18 Hinweise für Yogis
26
Feb

Liebe Yogis, liebe Yoginis,

Yoga ist ein großartiger Weg zur Selbstfindung und um sich gesund und fit zu halten. Hier einige Hinweise für den Einsteiger. In der Yogapraxis und in der Auseinandersetzung mit sich selbst sind folgende 18 Punkte besonders wichtig.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen des Beitrags.

1. *Nichts ersetzt die Yogapraxis
Yoga ist eine praktische Wissenschaft – die eigene Praxis, die physische Übung und Meditation steht immer im Vordergrund. Auch wenn wir in der Gruppe praktizieren, sind wir meist ganz bei uns selbst.

2. *Arbeit am höheren Selbst
Mit dem Yoga Gruß „Namasté“ begrüßen wir uns nicht wie im gewöhnlichen Leben. Wir Grüßen und Erinnern uns jeweils vor und nach dem Training an unser höheres Selbst, an welchem wir in der Yogapraxis arbeiten wollen.

3. *Im Moment sein
Der Yogi ist in der Praxis ganz bei sich, ganz im Moment. So entwickelt er sein Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit.

4. *Körper, Geist und Seele
Der Weg des Yoga ist nicht auf das Physische beschränken. Der physische Weg ist der offensichtliche Weg, die gymnastische Technik zeigt nicht die Tiefe des Yoga.

5. *Yoga bewegt den ganzen Menschen
Im Yoga steigen wir in die tieferen Schichten des Selbst „hinunter“. Diese tiefen Schichten wollen wir im Yoga während der physischen Praxis mitbewegen.

6. *Der Yogi sucht keine Abkürzungen
Der Yogi erkundet den eigenen Körper von der Pieke auf – er überspringt nichts, es gibt keine Abkürzung.

7. *Der Yogi verfeinert seine Wahrnehmung
Der Yogi verfeinert seinen Körper und seine Empfindungen. Er lernt die vielen Kräfte zu spüren die an ihm ziehen und ihn beeinflussen. So entwickelt er Entscheidungsfreiheit.

8. *Alltagsgefühle haben im Yoga keine Bedeutung
Der Yogi unterscheidet zwischen Gefühl und Gefühlsduselei – Yoga ist kein „Wohlfühlprogramm“.

9. *Der Weg ist das Ziel
Der Yogi weiß, das der Weg lang ist und (wie im Kung Fu) harte Arbeit an sich selbst bedeutet. Der physische Erfolg ist gleichzeitig nur eine Seite der Entwicklung. Wer einen Spagat kann ist noch lange kein Yogi.

10. *Der Yogi übt konzentriert
Der Yogi führt auch einfache Bewegungen konzentriert aus, er lässt sich nicht ablenken – er taucht unter die Oberfläche des Alltags.

11. *Yoga ist kein Sport
Yoga ist ruhig und beruhigend (selbst wenn es manchmal anstrengend wird). Der Yogi aktiviert den Parasympathikus und u.a. den Vagus-Nerv – er entschleunigt sich, er verlangsamt seine Körperfunktionen und nimmt im Moment gleichzeitig „mehr wahr“. Sein Tun läuft vor seinem inneren Auge wie in Zeitlupe ab.

12. *Die Weisheit liegt im Yogi selbst verborgen
Der Yogi weiß, dass sich sein „Gehirn“ in Form aller Nervenbahnen über seinen ganzen Körper erstreckt. Er nutzt die Informationen des „Körpergehirns“ genau wie die Informationen des höheren Gehirns. Er weiß, dass sich die Urgesetze des Universums auch in ihm selbst abbilden und fühlen lassen.

13. *Der Körper des Yogi ist Teil seines Geistes
Der Yogi weiß: Wenn es keinen Körper gibt, dann gibt es auch das Universum und den Yogi nicht.

14. *Der Yogi verändert sich
Der Yogi praktiziert DAMIT er sich verändert. Seine Aufmerksamkeit und sein Empfindungsleben muss daher so fein sein, dass er Veränderungen wahrnehmen kann.

15. *Der Yogi praktiziert Pranayama
Der Yogi beobachtet seine Atmung und verfeinert diese / Pranayama.

16. *Energie sammeln und transformieren
Der Yogi hält dazu u.a. die Bandas geschlossen insbesondere Mulabanda.

17. *Der Yogi kennt die Macht der Klänge
Der Kehlkopf ist verbunden mit dem Vagus-Nerv und dem Parasympathikus.
Ein wichtiges und einfaches Mantra ist das Ganesha Mantra:
„Om Gam Ganapataye Namaha“. Es bedeutet: Ehrerbietung dem Unendlichen, dem Ewigen, durch dessen Verehrung man mit allen guten Kräften in Kontakt kommt.

18. *Rhythmus ersetzt Kraft
Anfangen, Durchhalten und Beenden haben in der Yogapraxis den gleichen Wert, und führen zu einem gesunden Training und einem regelmäßigem Trainingsrhythmus.

Vielen Dank für euer Interesse und bis bald im Training, euer WT&YOGA Team

Kommentare

  • 24. Juli 2015

    Hallo,

    also diese 18Punkte gefallen mir sehr.
    Vielen Dank dafür 🙂

    lg Katja

  • 19. März 2015

    Zu 17
    Für uns gibt es auch gute Mantren, die man verstehen kann, und aus der eigenen Sprache erzeugen sie für bestimmte Bereiche eine bessere Wirkung. Manchmal aber soll man sie nicht verstehen und nur den Lautwert wirken lassen.
    Das hat mit dem Gefüge von Geist, Seele und Körper zu tun.
    Laute ohne Begriffsbedeutung, zum Beispiel die Vokale, wirken tiefer in den physischen Leib, ebenso Worte, deren Bedeutung man nicht weiss. Sie umgehen sowohl das intellektuelle Bewußtsein als auch das Gefühl.
    Laute und Gedichte, die inhaltlich oder durch den Klang seelische Regungen erzeugen, wirken auf eine Ebene des Seelenlebens (Denken, Fühlen, Wollen), Tanz nach Musik wirkt auch dort.
    Am reinsten geistig wirk ein Mantra oder Sinnspruch, der die höchsten Ideale, Ideen und Wesensglieder verknüpft.
    Ein Spruch ist da:
    „Die Weisheit webt im Lichte.“
    Rhythmus und Form des Spruches dringen in die Seele, die Vokalwirkung ergreift den physischen Leib, der Inhalt erhebt den Menschen zur Erfahrbarkeit des Schöpferwillens.

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